indische nachnamen kasten

Kastensystem im Hinduismus Auch in der Politik hat sich einiges verändert: Der erste Staatspräsident aus einer unberührbaren Kaste war K. R. Narayanan, der von 1997 bis 2002 amtierte. Im täglichen Leben geht es eher um die Jatis. 28.01.18 | 06:48 Min. Bhagavadgita), wogegen Brahmanen die Schriften studieren, lehren und den Vollzug der Riten sicherstellen sollen. Sie sind jetzt gut politisch und gewerkschaftlich organisiert, bauen ihre eigenen Bildungseinrichtungen, Verbände, Tempel und Moscheen auf und legen sich Namen und Nachnamen der oberen Kasten zu. Finde ‪Name‬ Textilaufkleber und Bügeletiketten für Kindergarten und Schule . Jatis von niedrigem Rang übernehmen den Lebensstil, die Rituale und die Symbole höherer Jatis und steigen dadurch langfristig auf. Möglicherweise mit Ausnahme von Flipkart, dessen 16 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Walmart in diesem Jahr auch in westlichen Technikmedien für Schlagzeilen sorgte. Indien ist damit ein ermutigendes Beispiel dafür, dass im Grundsatz alle Weltreligionen die Werte von Demokratie und Menschenrechten aufgreifen und entfalten können. Als Fallbeispiel zur Kaste der Wäscher vgl. Sie legte 1980 ihren Bericht vor, der 3743 other backward classes auflistete und Vorschläge zur Förderung dieser Gruppen beinhaltete. Die ersten drei Varnas betrachten sich als „Zweimalgeborene“ (dvija). "Unberührbar" und im Kastensystem ganz unten: Dalit-Frauen in der Region Hathras im Dorf Baghana. Das Wort Kaste, lateinisch casta bzw. Indische Nachnamen: Liste und Statistik. Diese vier Kasten teilen sich noch in hunderte von Jatis auf; sie stellen die soziale und familiäre Dimension im Kastensystem der Hinduisten dar. Wie oben schon erwähnt zählt Kumar derzeit zu den am weitesten verbreiteten Nachnamen mit über 41 Millionen Menschen, gefolgt von Lal nud Sharma mit jeweils 28 Millionen. Im Hinduismus ist das Karma eine Art Bankkonto des Lebens, das jeder Hindu besitzt.Darauf werden alle guten Handlungen gutgeschrieben. Früher berechtigte nur diese „zweite Geburt“ zum Studium der heiligen Texte (Veda), heute steht dies jedem offen, im privaten und akademischen Bereich oder bei einem Guru. Nach hinduistischer Vorstellung sind mit der Kastenzugehörigkeit bestimmte Pflichten (Dharma) verbunden. Nicht hinzugehörig zu den eigentlichen Kasten sind die sog. Die Jati dient neben der beruflichen auch der ethnischen, sozioökonomischen und kulturellen Differenzierung; sie verbindet eine Volksgruppe durch besondere, gemeinsame, sittliche Normen. Die Varnas gliedern sich in Hunderte von Jatis auf. Vor 4200 Jahren begannen sich diese beiden Gruppen zu vermischen. [22], Obwohl das Christentum das Kastenwesen offiziell ablehnt, ist es unter christlichen Indern gelebte Realität[23], wie etwa in Kerala. Auch wenn es im modernen Indien starke Tendenzen zur Liebesheirat gibt und selbst arrangierte Ehen Kastenschranken überwinden, so haben doch die traditionellen Regeln ihre Bedeutung keineswegs verloren. Dann los! Wie nannten sie seinen Mund, wie seine Arme, wie seine Schenkel, wie seine Füße? „Unberührbaren“, also die kastenlosen Menschen. Sie beeinflussen Kleidung, Sprache, Tradition, Essen und Namen! Der Begriff Kaste (portugiesisch casta: das Familiengeschlecht, Herkunft oder Rasse; abgeleitet von lateinisch castus: rein, keusch) steht für eine abgegrenzte Gruppe einer Bevölkerung innerhalb einer Gesellschaft. 1953 wurde eine Kommission eingesetzt, die neben den amtlich erfassten Stämmen und Kasten (Scheduled Tribes und Scheduled Castes, abgekürzt ST und SC) „weitere rückständige Klassen“ (Other Backward Classes, OBC) identifizieren sollte. Der Ursprung der indischen Musik geht auf die Induszivilisation (2500-1500 v. Obwohl die Namen von Göttinnen sehr schöne Mädchennamen abgeben, solltest Du Dir aber gut überlegen, ob Du Dein Kind so nennen willst, wenn Du kein Hindu bist. Gemeinsame Mahlzeiten: Waren früher grundsätzlich keine gemeinsamen Mahlzeiten erlaubt, weil Hochkastige das gemeinsame Mahl mit Niedrigkastigen als verunreinigend empfanden, ist heute besonders in urbaner Umwelt die traditionelle Trennung zwischen den einzelnen Gesellschaftsgruppen auch in diesem Bereich großteils aufgehoben. Sie werden dann meistens als andere soziale Muster ausgedeutet. Die einzelnen, meist religiös legitimierten Kasten einer Gesellschaft sind im Gegensatz zu den hauptsächlich ökonomisch definierten Klassen gegeneinander undurchlässig. In Indien ist der Nachname im Wesentlichen ein Familienname, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. In der Anfangsphase des Rigveda werden zwei Gruppen (Varnas, Sanskrit „Farbe“) nach hellerer und dunklerer Hautfarbe unterschieden. Den Aufstieg ganzer Jatis bezeichnete der indische Soziologe M. N. Srinivas als „Sanskritisierung“ (sanskritization). [21] Erstmals seit der Unabhängigkeit Indiens diskutierte das indische Parlament über die rechtliche Gleichstellung aller Kastenlosen. Diese Vorschläge wurden 1982 vom Parlament angenommen. März. Überraschenderweise haben einige indische Vornamen ihre Herkunft in der Musik oder in der indischen Landschaft. Jatis. Video: Indien: Aufstand der Dalits. Echte „Kastenlose“ gibt es kaum. So ist beispielsweise Antara ein bestimmter Vers in der indischen Musik, Yamuna der Name eines Flusses. Indisches Essen nutzt viele exotische Gewürze und auch untypische Zutaten, was für Anfänger der indischen Küche abschreckend wirken kann. Dies sind heute noch häufige Familiennamen. Das Kastensystem im Hinduismus ist unterteilt in vier Kasten: Brahmanen (sie studieren die heiligen Schriften der Veden), Kshatriyas (Kriegerkaste), Vaishyas (Kaste der Händler und Hirten) und Shudras (dienende Kaste). Das System der Varnas lässt sich als die geistig-ideologische Ebene des Kastensystems beschreiben, da es eine Legitimation für die gesellschaftliche Hierarchie bietet. Ähnlich wie in anderen Ländern stammen viele der indischen Nachnamen je nach Region aus alten Berufsbezeichnungen, wie man dies unter anderem aus Deutschland bei Familiennamen wie Müller oder Fischer kennt. Télí ist sowohl ein Familienname als auch ein Kastenname. Angehörige der aufgelisteten Kasten glauben mit viel geringerer Häufigkeit als Brahmanen, dass die Doktrin des Karma ihre gegenwärtigen Lebensbedingungen bestimmten; stattdessen führen sie ihre Situation auf ihre Armut und auf einen ursprünglichen, mythischen Akt der Ungerechtigkeit zurück.“[12]. Die Bezeichnung wird aber auch umgangssprachlich oder soziologisch allgemein benutzt und auf einzelne Gruppierungen anderer und auch moderner Gesellschaften angewandt. Der in Indien auch gebräuchliche Begriff Harijan für Unberührbare stammt von Mahatma Gandhi. „pharmacist“ and „grocer“. Jahrtausend v. Chr. [3] Dieses endogame Heiratsverhalten innerhalb abgrenzbarer Gruppen bietet auch eine Erklärung für das gruppenspezifisch hohe Auftreten bestimmter Erbkrankheiten in Indien. Kaste (portugiesisch/spanisch casta „Rasse“, von lateinisch castus „rein“) bezeichnet in der Ethnologie und Soziologie ein vorrangig aus Indien bekanntes und religiös begründetes und legitimiertes soziales Phänomen der hierarchischen Einordnung und Abgrenzung gesellschaftlicher Gruppen. Das Kastensystem in Indien geht wahrscheinlich auf das Volk der Arier zurück, das aus Mittel-/Vorderasien vor etwa 2500 Jahren in Indien einwanderte. Der Mensch ist der Erbe seiner Taten. Die Herausbildung des indischen Kastensystems fand nach lange gängiger Einschätzung im 2. Die meisten Angehörigen des Neo-Buddhismus sind ehemalige Angehörige unberührbarer Kasten. Dennoch gehören die Angehörigen des Rats der Könige und Fürsten von Madagaskar bis heute zur privilegierten Oberschicht und es gab 2011 Bestrebungen, die Monarchie wieder einzuführen. Im Wettbewerb um Prestige wird der relative Status einer Titelgruppe durch Zeremonien signalisiert und etabliert. v. … Hyderabad (Bild von David Mark auf Pixabay) Indien hat mehr als eine Milliarde Einwohner und ist somit nach China das bevölkerungsreichste Land der Erde. Lediglich ein Bruchteil der Brahmanen ist Priester. [7] Diese Ansicht weist jeder Kaste eine bestimmte Farbe zu. Indien ist so groß, dass die Ursprünge der Nachnamen dort … Der französische Geistliche betrachtete das indische Kastenwesen als Teufelswerk und bemühte sich nicht ernsthaft, ihm gerecht zu werden. Aus diesem Grund wird heute noch Unberührbaren oftmals der Zugang zu Tempeln verwehrt. Folge Deiner Leidenschaft bei eBay! Die Unberührbarkeit zwischen den Anhängern verschiedener Kasten wurde in der indischen Verfassung 1948 aufgehoben, aber die Menschen in Indien halten aus religiösen und traditionellen Gründen auch heute noch dieses System der Gesellschaftstrennung ein. Je nach Jati wird der Mensch bereits mit der Geburt einer Varna, also einer Kaste, zugeordnet. „Als sie den Purusha [Urmensch] zerlegten, in wie viele Teile teilten sie ihn? So ist es traditionelle Pflicht eines Kshatriya in den Krieg zu ziehen, zu kämpfen und die Gesellschaft zu führen (vgl. Der vom Reformer B. R. Ambedkar geprägte Begriff Dalit für Unberührbare hat eine eher kämpferische Konnotation und bedeutet „Unterdrückte, Ausgebeutete“. David Reich, Kumarasamy Thangaraj, Nick Patterson, Alkes L. Price, Lalji Singh: Jati bedeutet ferner „Geschlecht“, „Gattung“ in der Musik, einfache Melodieformen, aus denen sich. 1990 wurde ein Memorandum erlassen, das die Reservierung von Stellen im öffentlichen Dienst für die ST, SC- und OBC-Kategorie auf insgesamt 49,5 % erhöhte (ST 7,5 %, SC 15 %). 2,5 Millionen Freiwillige sind in Indien unterwegs, um die Bevölkerung zu zählen und sich über die Lebensumstände der Menschen zu erkundigen. Ein Kastenwesen im eigentlichen Sinne findet sich insbesondere in Indien und Nepal, auf den Inseln Sri Lanka und Bali, sowie bei der ethno-religiösen Gruppe der Jesiden. Welche Bedeutung haben die am weitesten verbreiteten Nachnamen in Indien? Kaste nennt man die Stände in der indischen Gesellschaft, Jatis die gesellschaftlichen Gruppen. Khatri: Der Familienname Khatri ist ein Synonym für Kshatriya. Durch jahrhundertelange Ausbeutung findet sich Armut jedoch tendenziell mehr bei Shudras und Unberührbaren, obwohl auch brahmanische Familien, Angehörige der obersten Kaste, wirtschaftlich sehr schlecht gestellt sein können. [14][15], Jatis dienen nicht allein der beruflichen Zuordnung, sondern auch der sozialen und ethnischen. Jedoch können bestimmte Jatis als ganze sozial aufsteigen, wie dies im 19. und 20. Die Zugehörigkeit zu den oberen Varnas war eng gekoppelt mit Kenntnissen des Veda, der heiligen indischen Texte. Die Kastenzugehörigkeit hat in Indien bis heute kulturelle und soziale Auswirkungen auf viele Lebensbereiche und kann das Verhalten der Kastenangehörigen in diesen Bereichen prägen. Seit der Unabhängigkeit Indiens ist das Kastensystem offiziell von der indischen Regierung abgeschafft, trotzdem gibt es die Kasten und Normen auch heute noch, die die Entwicklung des Staates und der Gesellschaft bestimmen. Jahrhundert unter dem Einfluss der britischen Kolonialherrschaft vor allem den Kaufmanns- und Schreiber-Jatis gelungen ist. Die offizielle Bezeichnung für Unberührbare ist Scheduled Castes. Sein Mund wurde zum Brahmanen, seine beiden Arme zum Krieger [Rajanya], seine beiden Schenkel zum Vaishya, aus seinen Füßen entstand der Shudra.“. [24], Das Jahrhunderte lange Zusammenleben zwischen indischen Muslimen und Hindus hat trotz der prinzipiell auf sozialer Gleichheit aller Muslime ausgerichteten muslimischen Gesellschaftsform dazu geführt, dass sich auch unter Muslimen in Indien und Pakistan im Alltag ein Kastenwesen entwickelt hat. Auf Bali gibt es die Brahmana, Satria, Wesia und Sudra. statt, als das Rigveda entstand. So sind beispielsweise Sharma oder Banerjee typische Namen der Priesterklasse (Brahmanen), andere Namen lassen darauf schließen, dass der Betreffende mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Unberührbaren (Dalit) gehört. Am deutlichsten zeigt sich das bei der Suche nach Ehepartnern, die sich oftmals auf Angehörige derselben Unterkaste (Jati) beschränkt. An erste Stelle der am weitesten verbreiteten Nachnamen in Indien steht derzeit Kumar, der sich von dem Sanskrit-Wort kumara ableitet, was so viel bedeutet wie „Sohn“ oder „Prinz“. Machen Sie sich mit den wichtigsten Business-Kasten und deren Nachnamen vertraut! Riesenauswahl an Markenqualität. So gibt es selten Heiraten zwischen Angehörigen der unteren und denen der oberen Kasten. Hier geht's zur Startseite! Zahir: Namensgebung in Indien; Typische Vornamen aus Indien Wie lauten bekannte indische Nachnamen? Aufgrund der Stellenreservierung begegnet man ihnen häufig … Dabei ist in erster Linie das Indienbuch des französischen Missionars und Indologen Abbé Dubois zu nennen, das bis heute immer wieder kritiklos abgeschrieben wird, obwohl es schon bei seiner Entstehung vor rund zwei Jahrhunderten überholt war. Sie selbst trägt übrigens den Namen einer Hindugöttin als Vornamen. Erobererwellen widerspiegele. Die Kastenzugehörigkeit des Individuums wird durch die Geburt bestimmt, wobei Ein- oder Austritt nicht möglich sind. Die westlichen Vorstellungen von „Kastenlosen“ (Paria) beruhen weitgehend auf veralteten Beschreibungen. Der Buddhismus bietet jedoch keine religiöse Legitimation des Kastensystems, wie dies beim Hinduismus der Fall ist. Die indischen Kasten sind religiös begründet und dienen der Abgrenzung von gesellschaftlichen Gruppen im Land. Chr.) Die Eroberer Indiens aus Arabien, Persien, Zentralasien und Europa brachten ihre Musik und Instrumente mit, die in Indien noch heute in unterschiedlicher Form gespielt werden. Weitere Beispiele sind beispielsweise „Dalal“, der seinen Ursprung bei dem Makler Beruf hat. Viele indische Familiennamen sind in Wahrheit Kastennamen. Auf Bali wurde zwar das vierteilige Varnasystem übernommen, dennoch gibt es deutliche Unterschiede zum indischen Kastensystem. 2006 lösten Bestrebungen, diese Regelungen auch auf die indischen Eliteuniversitäten – die IITs (Indian Institute of Technology), die IIMs (Indian Institute of Management) und das AIIMS (All India Institute of Medical Sciences) – anzuwenden, massive Proteste und Hungerstreiks aus. [19], Diese besondere Förderung der benachteiligten Kasten wurde zunächst nur den hinduistischen Kastenlosen zugestanden und später auf Buddhisten und Sikhs erweitert. Die Ehegatten führen keinen gemeinsamen … Kaste ist somit kein indischer Begriff, sondern eine Fremdzuschreibung, die zumeist auf zwei unterschiedliche, aber ähnliche indische Kategorien angewandt wird – jati und varna. Eine Hymne des Rig Veda lautet: „Ich bin Poet, mein Vater ist Arzt, meine Mutter füllt den Mahlstein auf.“. Es gibt aber auch keine eindeutige Opposition gegen das Kastensystem. Auch in manchen Asketen-Gemeinschaften ist das Tragen bestimmter Kleidungsstücke üblich. Oft sitzen sie sogar in Kirchen getrennt und selbst auf dem Friedhof werden sie auf verschiedenen Plätzen begraben. Seit der indischen Unabhängigkeit werden den Angehörigen unberührbarer Kasten und der Stammesbevölkerung (Scheduled Castes und Scheduled Tribes) bestimmte Quoten bei der Besetzung von Stellen in der öffentlichen Verwaltung und im Bildungswesen zugestanden. Der Begriff leitet sich ab aus dem Begriff jan für „geboren werden“. Es hat sich aber gezeigt, dass die formale Emanzipierung von Mitgliedern niedriger Kasten noch nicht überall in dem Maße zu einer Emanzipierung im sozialen Leben beitrug.

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